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Beginn des Endes

Ein Punkt nur ist es, kaum ein Schmerz,
Nur ein Gefühl, empfunden eben;
Und dennoch spricht es stets darein,
Und dennoch stört es dich zu leben.

Wenn du es andern klagen willst,
So kannst du's nicht in Worte fassen.
Du sagst dir selber: »Es ist nichts!«
Und dennoch will es dich nicht lassen.

So seltsam fremd wird dir die Welt,
Und leis verläßt dich alles Hoffen,
Bist du es endlich, endlich weißt,
Daß dich des Todes Pfeil getroffen.


Theodor Storm

.



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Der Alptraum

Du irrst
durch die Straßen
auf der Suche nach etwas,
das es wert macht,
auf ihnen zu leben.
Aber es ist
überall dasselbe,
überall türmt sich
der nutzlose Schrott
bis zum Himmel,
verpestet die Luft,
verdunkelt die Sonne.

Du verlierst das Gefühl,
einer von ihnen zu sein.
Ihre Gesichter sind
nicht länger Spiegel,
in denen du dich
selbst wiedererkennen kannst,
sondern plakatierte Mauern,
zwischen denen du zerquetscht
zu werden drohst.
Nur ab und zu
begegnet dir ein Gesicht,
das dir vage bekannt vorkommt:
das Gesicht eines anderen
traurigen Irren,
der sich erschrocken abwendet.

Du beobachtest
die Körper von Frauen,
wie sonst auch,
aber du beobachtest sie
wie Züge, die
am Horizont vorbeifahren,
unerreichbar;
einige starren zurück,
wie man einen Baum anstarrt,
wie man durch einen Baum
hindurchstarrt.

Du läufst durch ein
winterliches Waldstück,
du fühlst dich wohl
zwischen den
kahlen schwarzen Bäumen,
weil sie dir ähnlicher sind
als menschliche Wesen.

Du informierst dich über
Bordelle, die du nie besuchst.
Du fummelst nachts mit einem Mädchen
in einem verlassenen Industriehinterhof
herum und zitterst am nächsten Morgen
vor Ekel.

Mal hasst du sie alle,
mal verzehrst du dich vor
Sehnsucht nach
einem Blick,
einer Berührung,
einem Wort
von ihnen.

Es ist passiert.
Es halt dich kalt erwischt.
Du hast verloren.

Dein Schädel liegt in Scherben,
deine Seele ist impotent,
dein Planet ist
ein toter Planet.

Du masturbierst
mit verbunden Augen.
Du schläfst auf dem Boden
unter deinem Bett.
Du kriechst
unter Supermarktregalen her
wie eine rheumatische Schlange.


jens hagenschneider









Sehnsucht

Einsamkeit....
trauer.. tief verwurzelt und
bitterkeit..
eine glut aus gefühlen,
verborgen unter einem riesigem schweren Stein
in meinem inneren
wühlt rast und bohrt in mir

und ich fühle mich nur traurig,
möchte die klinge über meinen körper gleiten lassen
mein warmes blut über meine haut laufen lassen
und die zärtlichkeit der finger spüren
wie sie über die gerade geschlagenen offenen wunden gleiten,
vom blut rot gefärbte fingerspitzen
die langsam über helle haut gleiten
beleuchtet von einer einsamen kerze...
aus den lautsprechern schreien leute und klirren gitarren
in traurigen monotonen melodienen

und wenn das blut keine linderung bringt
so doch schönheit, friede und nähe zu mir selbst...

so kann ich mir geben was mir fehlt -
und wenn der hass aufkeimt
dann soll das feuer und die glut
meine haut verbrennen...

so bestraft man sich für seine gefühle...
für seine sehnsucht und seine einsamkeit
so erfüllt man seine sehnsucht..
so spüre ich meine liebe zu mir..
ja es ist keine gesunde und normale form
aber es war eine mir erlaubte.. so bin ich wirklich allein...

verflucht mich dafür oder verachtet mich dafür aber ich will es...
endlich wieder zärtlichkeit.. endlich wieder nähe..
etwas das mir sonst verboten ist..









... grau...

alles einförmig und gleich...

eine graue betonlandschaft die nur die immer gleichen muster unter einem grauen himmel beherbergt...alles ruht in einem grauen nieselregen .. wo es nicht mal mehr richtige trauer gibt.. sie versteckt sich hinter einem grauen nebelschleier der auf dem grauen grund nicht zu erkennen ist..... graue gedanken ziehen in grauen schwaden manifestiert durch die immergraue landschaft und durch mein graues denken wodurch ihre fast greifbare graue gestalt auch nicht weiter auffällt...
im immergrau ist alles gleichermaßen gewöhnlich bekannt langweilig leicht melancholisch aber ohne die ästätik die der melancholie normalerweise innewohnt... keine richtige trauer... immer nur die leichte graue nebelige harte und doch nicht steinerne version des traurigen...

alles grau...

ich möchte dort sein im immergrau ...

dort im grauen nieselregen sitzen und in die graue landschaft sehen während die grauen gedankelnebelfetzen durche mein denken ziehen und in meinem kopf entstehen um dannach den nächsten einsamen und dennoch im grau badenden aufzusuchen und kurz durch seine gedankenwelten zu ziehen befor sie langsam weiter durch die graue landschaft zum nächsten grau-denker wandern.... wie graue nomaden in einer ewig-grauen welt...
-im immergrau

immergrau.....







mein grau

graues langsam schwimmendes chaos schwegt durch mein innenerlaben und durchdringt mich wie nebel einen winterlichen wald..
es erfüllt mich und schwemmt mich ins land des denkens das schön wäre wenn es nicht durch den alles trist, traurig, dunkel und einsam färbenden nebel betrachtet würde..
und wenn es nicht nur schemenhaft erkennbare sofort verschwindende schatten beherbergen würde...
das vergessen quält mich .. der nebel umschlingt mich auf eine fast angenehm einschläfernde und trauernde art wie es nur ein unglaublich trauriges irreales schattenwesen des gedankenlandes der depression vermag..
ich glaube irgendwie mag ich mein grau..









Vielleicht wäre es mein Ziel aus dem dunklen tal/der toten schlucht heraus ans sonnenlicht zu kommen - aus dem schatten, der gefahr, der angst und trostlosigkeit, aus der kälte und einsamkeit zu einem wegabschnitt in der sonne in der wärme und der freude wo vögel singen und blumen wachsen, aus dem toten schwarz-grauen zwielicht in die grüne lebendige frühlingslandschaft wo man nicht dahinschleicht und trottet während einem die felsen und dornen die füße zerschneiden und die angst einem den atem nimmt, wo man einsam ist da man dort niemandem trauen kann.
man kommt auf grüne lebendige wiesen.. überall tiere freude und leben, man springt auf der wiese rum liegt in der warmen sonne und genießt das leben und nicht nur die momente in denen kurz die sonne durch die felsenwände über einem scheint oder einem ein menschenwesen begegnet das einem wohlgesonnen ist in der dunkelheit da drunten..
nur der weg dahin geht aufwärts durch die felsen.. stückchenweise muss man auch klettern oder man fällt auch mal .. es ist nicht einfach.. einfacher wäre es unten weiterzulaufen ..

... aber da gibt es keine sonne - keine tiere oder wiesen mit blumen die sich angenehm an den füßen anfühlen..
nein da gibt es nur den tod....

... aber oben .. da scheint die sonne.. da wollen wir hin... auch wenn wir es nicht sehen können aber da kommen die sonnenstrahlen her...








ich will in einer welt sein in der es kühl ist aber nicht kalt -
in der sonst nichts lebt - in der der himmel immer wimmert aber nie weint - in der alles aus grauem beton ist - in der der boden hart ist in der alles hart ist - in der alles riesig und weit ist dass allein das da sein weh tut aber nicht stark - in der alles dich einlullt ohne dich in eine bessere realität zu bringen - in der du immer denkst und nie weiterdenkst - alles tritt in deiser welt auf der stelle - in dieser welt steht die zeit - in der alles einsam ist aber nie so dass man es bemerkt - in der alles aus geraden linien besteht aber keine symetrie ergibt - ind der allers grau ist alles in so einem beton grau - in der es keine starken gefühle gibt .. alles verschwimmt im grau .. - in einer welt in der jeder ton gleich laut ist.. nie laut - nie leise.. alles verschwimmt und verzerrt sich in der gleichförmigkeit der Nicht-Zeit - ich will in deiser welt sein in der alles trostlos ist aber nichts schrekclich - .....
kurz ich will in der Trostlosigkeit an sich sein...
... im grau



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