Startseite
    Leben - sterben
    grau
    schwarz
    weiß
  Über...
  Archiv
  Herz
  Weltenwanderer
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 


 
Links
   
   Meine CDs/LPs
   Meine DVDs
   pw alles
   
   Mein devianart
   Zwingerseite
   Wolfshort


Beginn des Endes

Ein Punkt nur ist es, kaum ein Schmerz,
Nur ein Gefühl, empfunden eben;
Und dennoch spricht es stets darein,
Und dennoch stört es dich zu leben.

Wenn du es andern klagen willst,
So kannst du's nicht in Worte fassen.
Du sagst dir selber: »Es ist nichts!«
Und dennoch will es dich nicht lassen.

So seltsam fremd wird dir die Welt,
Und leis verläßt dich alles Hoffen,
Bist du es endlich, endlich weißt,
Daß dich des Todes Pfeil getroffen.


Theodor Storm

.



http://myblog.de/frostklinge

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
ICH

Ich bin ...
Ich bin ein Stern
Ich bin ein Kiesel

Hell wie die Sonne
und eine Hölle


aber ich bin auch das Elend
eine Welt voller Angst und Wahn

voll Leere


die Ganze Welt spiegelt sich in mir
wie in einem See


ich bin das Licht und lebe in der Dunkelheit
in mir lebt ein Gott

und ich bin das Niedere
in mir wohnt ein Satan, ein Teufel, eine Legion Dämonen
ich bin der Lichtbringer, ich bin ein Luzifer
ein gefallener und ein aufgestiegener

und ich werde immer fallen
und immer steigen


ich bin ein Schlachtfeld
ich bin die Ruhe


Ich bin besser als der Rest
und schlechter



Hochmut kommt vor dem Fall
doch nur was schon in der Höhe IST
kann tief fallen


so will ich fallen
so will ich steigen

so will ich leuchten und verdunkeln


und alles was sich nicht in mir spiegelt soll nicht sein
was ich nicht will soll nicht länger existieren

denn es ist wertloser als mein Kiesel
als mein niederes ich

bedeutungsloser als meine Ängste und
als meine Bedürfnisse
meine wertlosen Menschenanhängsel
die in meiner Psyche schlummern

in meinen Hallen kriechen
und immerfort meine Gedanken vergiften



ich werde leuchten
und ich leuchte schon

ich werde zerstören, hassen und verachten
und ich tue dies mit allem was ich bin


aber noch hört mich niemand
noch sieht mich niemand

und ich weiß nicht ob es jemals jemandem bestimmt sein wird
MICH
zu erkennen


und doch ist das ohne Belang

denn alles was mich nicht erkennt
alles was die Welt in mir nicht kennt
ist ohne Belang


wer sich in mir nicht spiegelt ist nicht
und wer in mir nur einen flüchtigen Schatten hinterlässt
ist Nichts für mich


ich LEBE für die Größe und für das Niedere
aber nicht und niemals für das Belanglose



ich bin ein Spiegel
wie ein Mensch spiegle ich die Welt

und doch werde ich immer nur ich sein
oder zumindest nach mir streben

denn was kann es größeres als einen Gott und einen Satan geben
23.2.11 23:12
 


Werbung


bisher 4 Kommentar(e)     TrackBack-URL


facetime (24.2.11 13:40)
Man liest es, und bleibt so sprachlos zurück.
Man möchte etwas sagen, aber es formt sich kein Wort.
Als wäre man erschlagen von der Dualität.


(24.2.11 14:29)
Von wem ist das? Oder hast du das geschrieben? Keine Quelle.


frostklinge (24.2.11 21:26)
das ist von mir, meine gedankenfetzen praktisch...

und wer fragt?


Finn (25.2.11 00:24)
Ich frage.
Du schreibst wirklich gut!
Aber:
Spiegelungen hin oder her, das wirklich Interessante ist doch der Grund des Sees.

Werde der du bist.

(aber lass Gott und Satan aus dem Spiel, die verderben nur alles)

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung